Bobby Pins richtig anwenden

Bobby Pins richtig anwenden

Man findet sie in nahezu jedem Badezimmer und jeder Handtasche: Die unglaublich praktischen Bobby Pins. Sie sind wertvolle kleine Helfer an Bad Hair Days, bei Hochsteckfrisuren, bei schlecht sitzenden Ponys und vielem mehr.  Fakt ist: Bobby Pins sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken!

Aber wusstest du, dass die meisten von uns sie falsch herum tragen? Ja, du hast richtig gelesen – die gewellte Seite der Pins gehört nämlich nach unten.

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                                  falsch                                                                            richtig                                                                                                              

Die gewellte Seite passt sich dem Kopf perfekt an und gibt der Frisur den nötigen Halt. Aus diesem Grund gehört sie nach unten.  Für besonders starken Halt kann man den Effekt noch verstärken indem man zwei Bobby Pins in X-Form übereinander anbringt.  Bevor du die Bobby Pins in deinen Haaren befestigst solltest du sie mit Haarspray einsprühen, so halten sie noch ein bisschen besser. Als Finish, nachdem du die Frisur mit Haarlack besprüht hast, noch einmal kalt durchföhnen. Auch das verleiht der Frisur und den Klammern einen extra langen Halt. Auch wenn du die zu fixierende Haarpartie vorher antoupierst, haften die Bobby Pins besser. Dieser Tipp eignet sich besonders für Frauen mit dünnem Haar, da die Klammern ansonsten leichter aus der Frisur rutschen und einfach nicht an der Stelle bleiben wollen, wo sie hingehören.

Die zu fixierenden Haarsträhnen müssen unbedingt die richtige Größe haben! Je nach Länge dürfen die Haarsträhnen ihre Helferlein nicht über- oder unterfordern. Als Faustregel gilt: Für etwa zwei Zentimeter lange Bobby Pins sollte die Haarpartie nicht dicker sein als zwei mal zwei Zentimeter. Vier Zentimeter lange Bobby Pins fassen dementsprechend dickere Haarsträhnen.

 

Bobby Pin ist nicht gleich Bobby Pin!

So viele individuelle Haartypen es gibt, so viele verschiedene Bobby Pins gibt es auf dem Markt: geriffelt, gerade, gebogen, stabil, elastisch, grob oder filigran. Welche Bobby Pins du für dich wählst, solltest du mit Blick auf deine Haarstruktur entscheiden: Für Frauen mit sehr dickem, widerspenstigem Haar eignen sich die groben Bobby Pins, deren Seiten ein paar Millimeter auseinander gebogen und geriffelt sind. Geriffelte Klammern haften besser in dickem Haar und halten Strähnen und Zöpfe so gut es geht zusammen. Für Frauen mit dünnem Haar eignen sich die filigranen, kurzen Bobby Pins aus stabilem, geradem Material. Wichtig ist, dass deine Bobby Pins nicht schnell verbiegen, weil sonst aus einem haltbaren Hairstyle ganz schnell ein Chaoskopf wird.

Die Haarklammer wurde nach dem Ersten Weltkrieg von Luis Marcus, einem Kosmetikhersteller aus San Francisco, erfunden, als der Bob zur Trendfrisur wurde und fast jede Frau diesen Haarschnitt trug. Er verkaufte ursprünglich zwei handgemachte Haarklammern für 35 Cent. Obwohl Marcus darüber nachdachte, die Anstecknadel nach sich selbst zu benennen, nannte er sie Bobby nach dem berühmten Haarschnitt.

Tags: Haare

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